Postwachstum, was ändert sich?

http://www.postwachstumsoekonimie.org/                          Befreiung vom Überfluss

Nico Paech und Werner Oncken organisieren schon seit Jahren Ringvorlesungen zur Postwachstumsökonomie. Immer werden interessante Aspekte der Postwachstumsökonomie beleuchtet, die von ausgezeichneten Referent_innen vorgetragen werden. Es ist eine verdienstvolle Aufgabe, sich gerade in der heutigen Zeit Gedanken um eine Alternative zum jetzigen Wirtschaftssystem zu machen. Paech zum Beispiel betreibt dies nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit Genossenschaftsarbeit. “Postwachstum, was ändert sich?” weiterlesen

VWG und Ratsparteien

Kräftige Lohnunterschiede beim Öffentlichen Nahverkehr in Oldenburg (VWG) und immer höhere Belastungen aller Fahrerinnen und Fahrer

Die Löhne der bei den Subunternehmen beschäftigten Fahrer liegen um bis zu 40 % unter denen der bei den VWG angestellten Fahrer. Da tönen die Ratsparteien “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!”. Allerdings gilt dies nicht da, wo sie es selbst durchsetzen könnten. In ihrem Zuständigkeitsbereich ist “das etwas anderes”.

Die FahrerInnen sind auch Bürger. Wie lässt sich diese Haltung mit den Versprechen vereinbaren, die vor den Wahlkämpfen zum Stadtrat gemacht wurden? Pekol VWG

“VWG und Ratsparteien” weiterlesen

Wahltach

Wenn Mensch jenseits der 60, dann ist es verlockend Jungwähler zu sein. So jung, dass es das erste mal (jungfräulich) ist an diesem Ritual mit der Bezeichnung Bundestagswahl teilzunehmen. Da es das erste mal war, mit dem Kreuz das Kreuz zu machen sollte denn auch nur eines vergeben werden. Es wurde nur der Direktkandidat gewählt. Für das andere wollte ich wie jedes Jahr deutlich machen, dass es weder vergeben werden sollte, noch dass es in die Kategorie „Nicht abgegeben“, noch „Falsch ausgefüllt“ landet. Ich wollte lediglich, dass deutlich wird, dass ich den Staat wie er ist, vor allem wenn er so instabil ist, dass eine Bank das System zusammenfallen lassen kann und auch lässt, nicht will. Das aber ist in der Parlamentarischen Demokratie nicht möglich. Auch macht es die Wahlhelfer ,“die nichts dafür können“ ganz fummelig, wenn der entsprechende Wahlzettel verlangt wird.

Es wird überwacht, dass der Mensch der eine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, wenn er sie im Wahlbüro abgibt, vermerkt wird. Unabhängig ob er jetzt wählt oder nicht, er zählt als Wähler. Es geht soweit, dass der, der überhaupt nicht erscheint, auch als Wähler zählt, zwar als Nichtwähler, dennoch als Wähler. So wird Legitimität konstruiert. Es ist doch ehrlicher und mobilisierender, wenn gesagt wird, dass die, die nicht zur Wahl gehen den Staat ablehnen. Nein, es wird gesagt, dass wenn man nicht wähle, dann immer den politischen Gegner wähle.

Nun wähle ich Jungfräulich, dennoch nicht politisch verblödet , wäre ich einen Jota wo anders, wenn die Wahlen der Vergangenheit anders Ausgegangen wären? Wäre nicht.!!

Was etwas geändert hat ist, wenn die Leute aus den Betrieben auf die Straße gegangen sind und ihre Interessen selbst vertreten haben. In dem Augenblicken, wo die Parlamentarischen Politiker an so etwas teilnehmen, landet es im Katzenjammer, siehe bei Scheffler oder Opel. Sollte jederzeitiger Abwählbarkeit der Parlamentarier beschlossen werden, komme ich wieder vorbei, sonst bleibe ich die nächsten 60 Jahre wg. Wahlen zuhause, das zählt ja auch.