TTIP und die Ideologie des „Freihandels“

Die Vorstellung davon, dass alle Menschen vom „Freihandel“ zwischen den Nationalökonomien profitieren („komparativer Vorteil“) beruht auf der grundsätzlichen Unterstellung, dass Arbeitsteilung und daraus resultierende Erhöhung von Arbeitsproduktivität allen zugute kommt.In dieser Arbeitsteilung – und dem darauf begründeten freien Austausch – sollen alle das tun, „was sie am besten können“. Dass Arbeitsteilung – sofern nicht die Rollen in dieser Arbeitsteilung „nach Lust und Laune“ getauscht werden können – Herrschaft begründet und für eine sehr ungleiche Verteilung der Ergebnisse des Produktivitätsfortschritts sorgt, ist keinen Gedanken wert. “TTIP und die Ideologie des „Freihandels“” weiterlesen

„Strömungsübergreifender“ Blödsinn!

„Die wirklichen Weltenlenker an den Schalthebeln der kapitalistischen Wirtschaft sitzen in den Führungsetagen von rund 60.000 Unternehmen in Deutschland, die mehr als 50 Lohnarbeiter ausbeuten. Diese „Wirtschaftsbosse“ sind allerdings keine Kapitalisten. Es sind bezahlte und angestellte Lohnarbeiter. Ja, sie werden höher bezahlt als du und ich, aber sie haben dir und mir nichts Wesentliches voraus. Sie sind keine Kapitaleigner, sondern müssen ihre Arbeitskraft an das Kapital verkaufen wie du und ich.“
So heißt es in einem durchaus interessanten Beitrag von W. Buchenberg im Marxforum.
http://marx-forum.de/Forum/index.php/Thread/372-Know-How-im-Kapitalismus/?
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Imperialismus und militärische Intervention

In der anarchistischen Zeitschrift „Querkopf“ lass ich kürzlich einen Artikel über die Geschäfte amerikanischer Konzerne im 2. Weltkrieg. Darin wird u.a. Bezug genommen auf eine ARD-Dokumentation, die die Geschäfte dieser Konzerne mit Hitler-Deutschland beeindruckend aufzeigt („Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde“).

Insgesamt kommt der „Querkopf“- Artikel zu folgendem Ergebnis: “Imperialismus und militärische Intervention” weiterlesen