So kann sozialer Wohnungsbau gelingen

Ist die Ausbeutung des Arbeiters durch den Fabrikanten so weit beendigt, daß er seinen Arbeitslohn bar ausbezahlt erhält, so fallen die anderen Teile der Bourgeoisie über ihn her, der Hausbesitzer, der Krämer, der Pfandleiher usw.“ Manifest MEW 4

Um den Lohn zu senken, um den Profit zu steigern, geht der bürgerliche Staat dem Kapital zur Hand. Dabei scheint der Staat als Wohltäter. Bei der Finanzierung von neuen „Sozialwohnungen“ finanziert er die Zinsen um dem Kapital den Profit zu sichern. Dennoch sind die Mieten für sehr viele Wohnungssuchende zu hoch weil deren Lohn oder sonstiges Einkommen gesenkt wurde. Bei sehr strengen Kriterien zahlt der Staat dann Wohngeld, damit der Mieter sich nicht gegen das Kapital wendet und mehr Einkommen will. Es gibt dann eher ein Palaver um höheres Wohngeld oder Kindergeld. So verschiebt sich die Auseinandersetzung weg vom Kapital, dem der Lohnabhängige seine Arbeitskraft verkauft hat, zu einem Preis (Lohn) der die Reproduktion der Arbeitskraft nicht mehr sichert und die Debatte ist bei der Reproduktion. Wobei:

In einem stetigen Zusammenhang und dem beständigen Fluß seiner Erneuerung betrachtet, ist jeder gesellschaftliche Produktionsprozeß (…) zugleich Reproduktionsprozeß.“ MEW23 591 “So kann sozialer Wohnungsbau gelingen” weiterlesen