SPD – wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe

Einen Text, den der Verfasser noch bearbeiten will, wir dürfen ihn so veröffentlichen.

Der Nationalismus treibt jede „sozialistische“ Politik in die Selbstauflösung

Die stärkste Oppositionspartei – AfD – sitzt mitten in der Regierung. Da hat sie nur einen anderen Namen: CSU.

Wen wundert es da, dass die SPD vollständig untergeht. Irgendwie ist die gar nicht mehr existent. Machte diese Partei erst Schlagzeilen mit internen Auseinandersetzung und „Orientierungsfindung“, so interessiert das jetzt keine Sau mehr. Wie auch. Hat sie doch in der Flüchtlingsfrage nichts anderes zu bieten als die Merkel-CDU. So wie in allen anderen „sozialen Fragen“ letztlich auch.

Seit Godesberg ist die SPD keine „marxistische“ Reformpartei mehr. Ihr „Reformsubjekt“ – die alten industriellen ArbeiterInnen – ist ihr mittlerweile weitgehend abhanden gekommen, mit tatkräftiger Unterstützung der SPD selbst. Modernisierung eben! Wundern kann das also in Wirklichkeit niemanden. Diese Partei wird genau so zermalen, wie die anderen sozialdemokratischen Parteien Europas.

Man kann einfach keine Politik gegen die Finanzmärkte machen, wie ein Grüner das mal ausdrückte. Man kann sie überhaupt nicht gegen „die Wirtschaft“ machen, würden ein Clement oder Schröder ergänzen. Also versucht man mitzumachen und sich als besonders effektiver Modernisierer anzubieten. Genau das aber ist als „Alternative“ nicht mehr gefragt. Gerade dann nicht, wenn die „wirkliche“ Alternative für Deutschland stramm deutsch-national schon mitten in der Regierung sitzt. “SPD – wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe” weiterlesen

Arbeitszeiten

Gewerkschaftsthema Nummer eins

Die Frage des Lohns scheint bei Böckler geklärt oder der Artikel ist für Verdiener mit „gutem“ Einkommen. Putzfrauen und Männer oder Krankenschwester und Pfleger scheinen nicht gemeint zu sein, Alleinstehende oder Erziehende sowieso nicht. Frauen kommen, wenn Männer kürzer Arbeiten damit Frauen „aufsteigen“ können, auf der Karriereleiter. „Natürlich kann es nicht um absolute Arbeitszeitsouveränität gehen,…“ Wieso natürlich? Ach, das WC ist stationär und die Wursttheke auch! ,,Eine Gesellschaft (kann) sicherlich nicht blühend und glücklich sein, wenn ihr weitaus größter Teil arm und elend ist“ (Adam Smith)

Bevor der Text gelesen wird sollte für alle klar sein wie es zu einem Lohnarbeitsverhältnis kommt. Auf der einen Seite ist der der Arbeitskraft braucht um sie zu „vernutzen“, auf der anderen Seite ist der, der davon leben muss seine Arbeitskraft zu verkaufen. Der Preis (hier Lohn) bewegt sich in dem Bereich der die Reproduktion sichert. Wenn der Preis unter den Reproduktionskosten liegt muss der Partner in einer Beziehung seine Arbeitskraft auch verkaufen um das überleben zu sichern. http://www.linkes-oldenburg.de/wp-content/uploads/2017/01/Interview-J%C3%BCnke.pdf

Böckler   

“Arbeitszeiten” weiterlesen