Griechenland (Ein Kommentar inklusive Träumereien)

Griechenland (1)

In der öffentlichen Auseinandersetzung über Griechenland wird die „Ursachenforschung“ fast immer auf den Widerspruch zugespitzt, wer Schuld sei an der Misere … „die Griechen“ oder „Deutschland“, die EU, die Troika mit ihren Spardiktaten. Sind die Gläubiger Schuld an der miserablen Lage der Schuldner oder diese selber? Die 2008 einsetzende Weltwirtschaftskrise, die den Stein ins Rollen brachte, spielt dabei oft kaum noch eine Rolle. Die Schuldfrage bezüglich der gegensätzlichen Interessengruppen dominiert. Spielt sie noch eine Rolle ist man ruckzuck beim Finanzkapital und dessen Schuld.Allgemeine Kapitaltheorie und Schuldenkrise Weiterlesen

Gibt es bald auch einen „Negativlohn“?

Die EZB hat einen Negativzins eingeführt, an den Energiemärkten gibt es einen Negativpreis für Strom. Negativzins bedeutet, dass für das Parken eines Überflusses an potentiellem Leihkapital eine Gebühr zu zahlen ist. Negativer Strompreis bedeutet, „dass der Erzeuger eine Gebühr dafür zahlen muss, dass jemand die Energie abnimmt. … Eine Studie von Energie Brainpool im Auftrag der Organisation Agora Energiewende weist nach, dass seit 2010 Situationen mit negativem Strompreis immer häufiger auftreten. Allein zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 war dies in 97 Stunden der Fall.“ Frankfurter Rundschau vom 11. Juni, 2014 Weiterlesen

Postwachstum, was ändert sich?

http://www.postwachstumsoekonimie.org/                          Befreiung vom Überfluss

Nico Paech und Werner Oncken organisieren schon seit Jahren Ringvorlesungen zur Postwachstumsökonomie. Immer werden interessante Aspekte der Postwachstumsökonomie beleuchtet, die von ausgezeichneten Referent_innen vorgetragen werden. Es ist eine verdienstvolle Aufgabe, sich gerade in der heutigen Zeit Gedanken um eine Alternative zum jetzigen Wirtschaftssystem zu machen. Paech zum Beispiel betreibt dies nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit Genossenschaftsarbeit. Weiterlesen

VWG und Ratsparteien

Kräftige Lohnunterschiede beim Öffentlichen Nahverkehr in Oldenburg (VWG) und immer höhere Belastungen aller Fahrerinnen und Fahrer

Die Löhne der bei den Subunternehmen beschäftigten Fahrer liegen um bis zu 40 % unter denen der bei den VWG angestellten Fahrer. Da tönen die Ratsparteien “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!”. Allerdings gilt dies nicht da, wo sie es selbst durchsetzen könnten. In ihrem Zuständigkeitsbereich ist “das etwas anderes”.

Die FahrerInnen sind auch Bürger. Wie lässt sich diese Haltung mit den Versprechen vereinbaren, die vor den Wahlkämpfen zum Stadtrat gemacht wurden? Pekol VWG

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