So kann sozialer Wohnungsbau gelingen

Ist die Ausbeutung des Arbeiters durch den Fabrikanten so weit beendigt, daß er seinen Arbeitslohn bar ausbezahlt erhält, so fallen die anderen Teile der Bourgeoisie über ihn her, der Hausbesitzer, der Krämer, der Pfandleiher usw.“ Manifest MEW 4

Um den Lohn zu senken, um den Profit zu steigern, geht der bürgerliche Staat dem Kapital zur Hand. Dabei scheint der Staat als Wohltäter. Bei der Finanzierung von neuen „Sozialwohnungen“ finanziert er die Zinsen um dem Kapital den Profit zu sichern. Dennoch sind die Mieten für sehr viele Wohnungssuchende zu hoch weil deren Lohn oder sonstiges Einkommen gesenkt wurde. Bei sehr strengen Kriterien zahlt der Staat dann Wohngeld, damit der Mieter sich nicht gegen das Kapital wendet und mehr Einkommen will. Es gibt dann eher ein Palaver um höheres Wohngeld oder Kindergeld. So verschiebt sich die Auseinandersetzung weg vom Kapital, dem der Lohnabhängige seine Arbeitskraft verkauft hat, zu einem Preis (Lohn) der die Reproduktion der Arbeitskraft nicht mehr sichert und die Debatte ist bei der Reproduktion. Wobei:

In einem stetigen Zusammenhang und dem beständigen Fluß seiner Erneuerung betrachtet, ist jeder gesellschaftliche Produktionsprozeß (…) zugleich Reproduktionsprozeß.“ MEW23 591 “So kann sozialer Wohnungsbau gelingen” weiterlesen

Arbeitszeiten

Gewerkschaftsthema Nummer eins

Die Frage des Lohns scheint bei Böckler geklärt oder der Artikel ist für Verdiener mit „gutem“ Einkommen. Putzfrauen und Männer oder Krankenschwester und Pfleger scheinen nicht gemeint zu sein, Alleinstehende oder Erziehende sowieso nicht. Frauen kommen, wenn Männer kürzer Arbeiten damit Frauen „aufsteigen“ können, auf der Karriereleiter. „Natürlich kann es nicht um absolute Arbeitszeitsouveränität gehen,…“ Wieso natürlich? Ach, das WC ist stationär und die Wursttheke auch! ,,Eine Gesellschaft (kann) sicherlich nicht blühend und glücklich sein, wenn ihr weitaus größter Teil arm und elend ist“ (Adam Smith)

Bevor der Text gelesen wird sollte für alle klar sein wie es zu einem Lohnarbeitsverhältnis kommt. Auf der einen Seite ist der der Arbeitskraft braucht um sie zu „vernutzen“, auf der anderen Seite ist der, der davon leben muss seine Arbeitskraft zu verkaufen. Der Preis (hier Lohn) bewegt sich in dem Bereich der die Reproduktion sichert. Wenn der Preis unter den Reproduktionskosten liegt muss der Partner in einer Beziehung seine Arbeitskraft auch verkaufen um das überleben zu sichern. http://www.linkes-oldenburg.de/wp-content/uploads/2017/01/Interview-J%C3%BCnke.pdf

Böckler   

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Es lebe die Scheinheiligkeit!

Nach Lektüre bei Heise, über den bösen Trump, der auch als Aussteiger berüchtigt wurde, könnte mensch meinen das es was ganz neues ist was da verhandelt wurde. Ein anderer “Böser” hat allerdings vor fast 200 Jahren die Frage des Freihandels besprochen. Es erstaunt immer wieder wenn gelesene werden kann  das es dasselbe System ist das am agieren ist. Es bricht immer wieder durch, wenn auch  noch so viel Fetische zum verschleiern entwickelt werden. Engels Schutzzoll “Es lebe die Scheinheiligkeit!” weiterlesen