Riester und Finanzkrise

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Erst ist die gesetzliche Rentenversicherung platt gemacht worden. Verschwiegen wird, dass die Rentenkasse seit der Einheit mit versicherungsfremden Leistungen belastet wurde und wird.  Der Fortschritt in der Produktivität hatte davor ,die Abnahme der Einzahler kompensiert. Das Umlage verfahren ist relativ krisenfest  und verursacht wenig Betriebskosten, weniger als die Kapital gedeckte Rente. Es werden lediglich 4% der Einnahmen , für Verwaltung aufgewandt. Auf alle Fälle ist das Einnehmen der Rentenbeiträge und Auszahlen der Renten kostengünstig und es fallen keine Provisionen an.  Die Private Altersversichern musste schmackhaft gemacht werden.  Das Kapital wurde von seinem Anteil an der Rentenzahlung fast befreit . Es wurden die Beiträge gesenkt und für das Kapital gedeckelt. So wurde dann auch staatliche Zuschüsse zur "Riesterrente" gezahlt. (siehe Grafik) Alleine die Riesterrente bedarf alleine ca. 2 Milliarden Euro jedes Jahr Steuergeld. Dann kommt der Beitrag des Versicherungsnehmer noch dazu.  2,25% Rendite  mussten Erwirtschaftet werden um die Renditegarantie  zu gewährleisten und die Inflation zu kompensieren. Die Beiträge wurde in  Finanzanlagen investiert, um so besser die Rendite war, umso mehr musste angelegt werden. Nur arbeiten Finanzanlagen nicht und schaffen somit auch keinen Mehrwert. Sollte Kapital arbeiten, müssten die Bad Banken die reichsten sein, da liegt viel.

So ist es dazu gekommen , die Arbeiterrentenversicherung ist fast ganz vom Kapitalisten befreit und die Rentenbeitragszahlung auf den Staat und auf privat Personen verschoben. Die Private Rentenversicherung kann auch nur noch mit enormen und nicht absehbaren Kosten vom Staat am Leben gehalten werden, das ganze Geld muss dann in den Geldbeutel derer geschmissen werden die eigentlich auszahlen sollten. Dasselbe kann mit den ganzen billig ArbeiterInnen und Prekären aufgezeigt werden, keine Rentenbeiträge. Der Staat zahlt nicht einmal Sozialleitungen auf das "aufgestockte Geld", rennt aber herum um Schwarzarbeiter zu fangen.

Es ist fast alles mit Zahlen der DGB eigenen Böckler Stiftung unterlegt. Da fragt es sich was denn nun genau am 13. Dezember in Berlin festgestellt  werden soll wenn die Hypo Real auch wegen der Lebensversicherungen "gerettet" werden musste? Weis der DGB nach 10 Jahren immer noch nicht was Riester und Rürup bedeutet?

 

In Deutschland haben durchschnittlich jeder Bürger 8 Versicherungsverträge für die Durchschnittlich 3800 Euro an Beiträge gezahlt werden.

Das Geld sucht Anlage.