Zum 1.Mai

DGB zum 1.Mai

1. Mai 2018: Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit

Da fragt der Klassenbewusste Arbeiter was soll ich da noch? Da werden „Sprüche“ die positiv besetzt sind aus einer Tombola gezogen, um den Lohnabhängigen vorzugaukeln, es wären Forderungen die sie voran bringen. Es hätte auch Friede, Freude, Eierkuchen heißen könne, das Ergebnis ist gleich gut.

Mit wem Solidarität? Mit den VW Aktionären oder mit denen die wegen des Betrugs (hohe Abgase) im Krankenhaus liegen? Oder mit Opelbesitzer denen das rausschmeißen über Jahre so erleichtert wurde, oder mit denen die zu hause sitzen und sich als Schmarotzer beschimpfen lassen sollen?

Wo soll es Vielfalt geben? Kann der DGB nicht einmal einseitig sein und sich den Interessen der Lohnabhängigen unterwerfen? Kann der DGB nicht aufklären das „Wir sind es uns Wert“ heißen soll, für Sklaven macht es Sinn?  Die Arbeitskraft wird verkauft und nicht der Mensch? Der Mensch ist dem Kapital egal.

Welche Gerechtigkeit? Der Mindestlohn von 15 Euro, ein Grundeinkommen? Eine Rente die nicht unter dem Grundeinkommen liegen darf. Warum wird es nicht konkret,es gibt keine Forderungen dazu? Es ist nicht nur die Produktionssphäre auch die Reproduktionsshäre bedarf der Aufmerksamkeit. 

Ist die Ausbeutung des Arbeiters durch den Fabrikanten so weit beendigt, daß er seinen Arbeitslohn bar ausbezahlt erhält, so fallen die anderen Teile der Bourgeoisie über ihn her, der Hausbesitzer, der Krämer, der Pfandleiher usw.“ MEW 4                                    Mit leerem Magen kämpft es sich schlecht, mit der Abspaltung von den Kollegen ebenso schlecht. Alle sind Lohnabhängige mit oder ohne Ausbeuter. Was ist an Begriffen die Forderung genannt werden, so prickelnd oder Kämpferisch das sich ein geneigter Zuhörer am 1.Mai entschließt in die Gewerkschaft einzutreten um welchen Kampf augzunehmen?

FAZ

Was für ein Hohn wie die Hans Böckler-Stiftung daherkommt um den Worten des DGB einen Inhalt zu geben. Sie schlägt vor zu den einzelnen Worten Studien zu lesen um das zu verstehen. Die Studien zeigen allerdings nur wie gut es dem Kapital gehen soll und wie die Lohnabhängigen das bewerkstelligen sollen. Sie sollen dafür kämpfen das der Ausbeutungsplatz ihrer Arbeitskraft geschaffen oder erhalten bleibt. Noch bevor die Worte oder Begriffe und deren Inhalt, die als Motto bezeichnet werden, erläutert werden, ist Zusammenhalt das wichtige. Damit die Lohnabhängigen sich ja nicht gegen ihre Ausbeutung wehren? Der Gesellschaftliche Zusammenhalt mit wem? Mit dem Kapital? Ist nicht der 1.Mai  Kampftag der Arbeiterklasse, sind an dem Tag nicht Menschen die für Ihre Rechte gekämpft haben umgebracht worden? Haben die Herrschenden  an Zusammenhalt gedacht? Denken sie heute daran? Das ist bei Böckler nicht im Fokus. Es müsste besser laufen, ja was? Nicht etwa Aufklärung darüber wie das Wirtschaftssystem funktioniert und was sein Ziel ist. dadurch könnte der Zusammenhalt bröckeln.

“Das Interesse des Kapitalisten und des Arbeiters ist also dasselbe, behaupten die Kapitalisten und ihre Ökonomen. Und in der Tat! Der Arbeiter geht zugrunde, wenn ihn das Kapital nicht beschäftigt. Das Kapital geht zugrunde, wenn es die Arbeitskraft nicht ausbeutet, und um sie auszubeuten, muß er sie kaufen.” MEW 6 S.410f.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“ lautet das Motto der DGB-Gewerkschaften zum 1. Mai. Wie steht es um diese Werte im Jahr 2018? Wie lässt sich ein besserer gesellschaftlicher Zusammenhalt erreichen? Unsere aktuellen Studien zeigen auf, was in der Arbeitswelt und den Sozialsystemen besser laufen müsste und wo Risse durch die Gesellschaft gehen – aber auch, welche Wege wir einschlagen können, um diese Probleme anzugehen. Im Folgenden finden Sie kurze Zusammenfassungen, jeweils am Ende sind auch die kompletten Studien verlinkt.” 

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